Geschäftshäuser

Für Geschäftsbauten, insbesondere für den Einzelhandel haben sich in den vergangenen Jahren besondere Strukturen herausgebildet. Die Gebäude sind technisch extrem aufwendig geworden und sollen dazu in der Regel in kürzester Bauzeit errichtet werden. Diese an sich widersprüchlichen Vorgaben führen häufig zu erheblichen Bauproblemen. Die sogenannte „gleitende Planung“, also die baubegleitende Planung des Objektes, ist häufig mitverantwortlich für viele Fehler und erhebliche Mehrkosten. Häufig erscheint es deswegen sinnvoll, sich gerade bei Geschäftshäusern einer juristischen Baubetreuung, wie sie vom Rechtsanwaltsbüro der Herausgeber angeboten wird, zu bedienen. Juristische Baubetreuung bedeutet, daß der Anwalt bei auftauchenden Problemen sofort mit auf die Baustelle geht und unter Umständen sogar mit den Rechtsbeiständen der Gegenseite versucht, die Probleme zu lösen. Dies ist nicht nur extrem professionell, sondern spart auch in erheblicher Weise Kosten. Als Beispiel sei ein in der Hauptstadt Berlin gelegener Geschäftsbau genannt. Bei diesem waren nicht akzeptable Deckenprofile eingesetzt worden. Es gab Streit über die Frage, wer verantwortlich war für die Auswahl und das angeblich unfachmännische Anbringen derselben. Durch gemeinsames, zielgerichtetes Handeln konnte selbst kurz vor Eröffnung des 150 Mio. DM Baus erreicht werden, daß die Bauherren ihre seit Monaten geplante Eröffnungsveranstaltung mit politischer Prominenz aus ganz Europa fristgerecht durchführen konnte und im Nachgang dann die einzelnen Decken nach einem ausgeklügelten Plan ersetzt wurden. Alle Beteiligten, der Architekt, die Bauherren, aber auch die hier vertretende Unternehmerin taten ihres dazu, das Objekt zu einem Erfolg werden zu lassen. Nachträglich waren alle Beteiligten überzeugt davon, kostensparend und schnell das Problem beseitigt zu haben. Gerade bei größeren Bauvorhaben fallen die Kosten juristischer Baubetreuung im Verhältnis zu ihrem Nutzen kaum ins Gewicht. Im vorliegenden Fall hat der Unternehmer ein Schaden von lediglich 36.000,00 DM gehabt, während der Schaden bei Konfrontation sicherlich im Bereich von mehreren Millionen DM gelegen hätte. Allein die Mietausfälle in dem Objekt über zwei bis drei Monate, hätten den Unternehmer sicherlich an den Rand der Existenzkrise geführt.