Baupartner

Es ist sinnvoll, seine Partner für die Realisierung des Bauvorhabens sorgfältig auszuwählen. Leider hat die Krise in der Bauwirtschaft dazu geführt, daß die Unternehmen häufig nur ganz kurze Zeit am Markt bleiben. Die meisten Firmen halten in der Regel 3 bis 4 Jahre durch, dann kommen die ersten herzhaften Steuernachforderungen mit der Folge, daß die Firmen dann sukzessive wieder abgemeldet werden müssen.

Es gibt aber als eingesessene vernünftige Handwerksbetriebe, die in der Lage sind, ein Objekt termintreu, qualitativ hochwertig und auch noch preiswert zu realisieren. Nach Auffassung des Unterzeichners ist es wichtig, daß ein Baubetrieb vor Auftragserteilung ausführlich überprüft wird. Es empfiehlt sich daher regelmäßig, sich Referenzobjekte nennen zu lassen. Referenzobjekte sollten dann angesehen werden und man sollte auch mit den Bauherren der Referenzobjekte sprechen über die Frage der termintreuen Erstellung, der Einhaltung der Kosten und ähnliches. Wenn eine Firma 20 oder 30 Objekte bereits gut zu Wege gebracht hat, wird sie auch das 21. Objekt erfolgreich beenden können.

Ferner ist es notwendig, daß man sich über die wirtschaftliche Leistungsfähigkeit des Unternehmens Gewißheit verschafft. Der Bauunternehmer ist in der Regel verpflichtet, die Baumaterialien anzuliefern. Ein Bauunternehmer, der nicht in der Lage ist, die Baumaterialien zu bezahlen, wird früher oder später in Schwierigkeiten geraten. Der Bau wird sich verzögern und es fallen mindestens einmal besondere Zinsen an oder aber der Einzug ins Haus wird um Wochen oder Monate verschoben. Dies alles kostet erhebliches Geld, weswegen man vorher Erkundigungen einziehen sollte. Darüber hinaus gibt es die Möglichkeit, über die Kreditreform oder andere Auskunfteien sich Gewißheit zu verschaffen. Diese Auskunfteien bemühen sich zwar immer auf dem Laufenden zu sein, sind jedoch nicht immer völlig im Bilde. Am besten schützt man sich vor negativen Erfahrungen, in dem man alle in Betracht kommende Möglichkeiten ausschöpft.